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43. Rund um Schönaich

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Im Anschluss an unseren Sieg auf dem Sachsenring, konnten wir am Ostersonntag etwas entspannen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen trafen wir uns zur Abfahrt nach Schönaich. 5 Stunden später saßen wir schon wieder zum Essen gemeinsam in einer Pizzeria 20 km südlich von Stuttgart. Das Füllen der Speicher war allerdings auch notwendig, aufgrund unserer Tour durchs Erzgebirge und dem Westsachsenklassiker brannte unser Motor ordentlich.

Unsere „neuen“ Tarik, Poul und Fabian, die allesamt aus der Juniorenklasse zu uns gestoßen sind, müssen im Laufe der Saison noch ihren B- bzw. A-Lizenz-Führerschein absolvieren. Deshalb starteten sie schon am frühen Morgen im Rennen der C-Klasse. 7 hügelige Runden Rund um Schönaich mit 170 weiteren Startern mussten bewältigt werden.

Ich selbst (Jonathan) habe nur einen Bruchteil des Rennens von außen verfolgen können, aber das was man sehen konnte machte allen Grund zur Freude. Fabian attackierte 10 km vor dem Ziel und setzte sich vielversprechend in einer 7-köpfigen Spitzengruppe ab. Leider wurde er am Fuße des 1,5km langen Schlussanstieges eingeholt. Doch dann schlug die Stunde unserer Berliner. In einem zähen Sprint konnte sich Tarik gegen Jan Hugger (Gesundshop24) durchsetzen und damit seinen Aufstieg in die B-Klasse feiern. Poul machte es ähnlich gut und sicherte sich Rang 3, was von Toni, Robert, Sandro und mir am Rande der Ziellinie bejubelt wurde.

Das Hauptrennen des Tages startete um kurz nach 12 Uhr. Das Wetter sollte heute der entscheidende Faktor für dieses Rennen werden und das Rennen nur ca. 30 von 160 Fahrern beenden lassen. Nach dem wir zunächst im trockenen losfuhren, begann es nach einer Stunde zu regnen. Wir zogen alles an was wir dabei hatten und noch vom Renndienst bei Lars besorgen konnten. Doch 4 Grad und der eiskalte Fahrtwind bei fast 80km/h in der Abfahrt machten die Kälte unerträglich. Ich persönlich fror so sehr, dass ich die Flucht nach vorne suchte um meinen Körper durch Belastung irgendwie zu erwärmen. Das funktionierte auch und nach 70 von 140 km fand ich mich in einer 25 Fahrer großen Spitzengruppe wieder. Dort fuhr ich noch bis km 120 um dann von Lars das Zeichen zu bekommen, das Rennen verlassen zu dürfen. Man hatte es mir wohl angesehen, dass es mir schwer fiel meinen Lenker vor Zittern noch gerade zu halten.

Nachdem ich unsere Unterkunft erreichte, sprang ich in voller Rennmontur unter die Dusche und ließ warmes Wasser laufen. Dort traf ich dann auch Toni, Robert und Sandro wieder, die ebenfalls kältetechnisch am Limit waren und es vorzogen das Rennen, im Hinblick auf das anstehende Bundesligarennen, vorzeitig zu verlassen. Natürlich schwingt mit so einem Ausstieg auch eine gewisse Ernüchterung mit. Wir wissen jedoch, dass wir in den letzten Tag extrem hart an unserer Form gearbeitet haben und sind auf das erste Bundesligarennen in Düren am kommenden Sonntag fokussiert.

Bis dahin, Jonathan

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18.04.2017 / team p&s
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