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DM U23 Dautphe

Hallo liebe Leser,

während sich ein Teil vom Team in Polen zur Rundfahrt befand, standen für Poul, Tarik, Fabian und mich (Robsi) die Deutsche U23 Meisterschaft auf dem Plan.
Im hessischen Dautphethal befand sich Start- und Zielort der Meisterschaft. Zu absolvieren war eine 9,4 Kilometer Runde auf mittelschweren Terrain, das Ganze 20 mal.

Das Rennen startete recht ruhig. Ab und zu lösten sich vereinzelt Fahrer. Erst nach 8 Runden schaffte es eine größere Gruppe sich entscheidend vom Hauptfeld zu lösen. Da das Tempo in der Spitzengruppe ziemlich hoch war, kamen Stück für Stück immer wieder Fahrer zurück in das große Fahrerfeld und große Teams wie das LKT Team Brandenburg waren in der Pflicht Nachführarbeit zu leisten. So war das Rennen bis 5 Runden vor Schluss kontrolliert, dann aber begann das Rennen so richtig.

Am Berg wurde ein hohes Tempo vorgegeben und es konnte sich eine ca. 15 Mann starke Gruppe bilden in der Fabian und ich vertreten waren. Die Gruppe hatte nicht lange Bestand. In der darauf folgenden Runde wurde wieder ein hohes Tempo am Berg gefahren und die größere Gruppe, die schon seit einigen Runden draußen war, wurde gestellt. Direkt mit dem Zusammenschluss folgten weitere Attacken und so löste sich wieder eine Gruppe mit ca. 10 Fahrern in der ich mit vertreten war. In der Abfahrt schaute ich mich kurz um, um zu sehen, wer noch so alles in der Gruppe dabei ist. Fast schon dachte ich, dass dies jetzt die entscheidende Gruppe ist, alle Favoriten waren dabei - doch da irrte ich mich. Die Gruppe wurde vom stark dezimierten Fahrerfeld wieder eingeholt. Ich entschied dann für mich in der kommenden Runde am Berg erst einmal zu schauen und nicht alle Attacken mitzugehen, da mir die vorherigen schon einiges abverlangt hatten. Diese Entscheidung war ein großer Fehler, denn es konnte sich ausgerechnet hier eine entscheidende Gruppe lösen.

Im Feld wurden keine Anstalten mehr gemacht die Gruppe wieder zurück zu holen. In den letzten zwei Runden versuchte ich dann immer wieder, zusammen mit anderen Fahrern, den Anschluss nach vorn mit Attacken wieder her zu stellen. Doch all unsere Versuche waren erfolglos.
Poul, Fabian und ich fuhren dann mit einer größeren Gruppe ins Ziel. Ich war am Ende sehr enttäuscht. Meine Form war sehr gut und ich habe mich super gefühlt, durch eine falsche Entscheidung habe ich ein gutes Ergebnis verschenkt.
Jetzt heißt es den Fokus auf die kommenden Rennen zu setzen und weiter zu kämpfen.

Sportliche Grüße

Robert

23.05.2017 / team p&s
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