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60. Dookola Mazowsza

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Die letzte Rundfahrt der diesjährigen Saison ist nun auch geschafft. Vom 25.07-29.07 standen wir am Start der Dookola Mazowsza Rundfahrt in Polen. 5 Tage voller Spaß, harter Anstrengung und dem ein oder anderen Arschtritt von Lars aber dazu später mehr. Der Auftakt am Dienstagabend, startete mit einem 2,4km langem Zeitfahrprolog. Durch einen kleinen Regenschauer wurden die Bedingungen etwas erschwert, da nach der Hälfte der Strecke eine 90 Grad Wende komplett unter Wasser stand. Robert belegte am Ende des Tages den 24 Platz. Ein Ergebnis was nicht so schlecht ist aber ausbaufähig. Und genau das war unser Ziel in den darauffolgenden Tagen.

Wir wollten unseren beiden Sprintern (Toni u. Robert) die Möglichkeiten geben, ihre Stärken zu zeigen und somit um die vorderen Ränge zu sprinten. Die Rennen waren flach und wurden immer auf einem Rundkurs ausgetragen. Auf der ersten Etappe, fehlte uns ein ordentlicher Plan, um in dem sehr hektischen und schnellen Finale unsere Jungs optimal zu platzieren. Das merkte natürlich auch unser Trainer Lars und lies uns das in der eineinhalb stündigen Besprechung am Abend auch spüren.

Am nächsten Tag war ein 170km langes Rennen. Diesmal gab es einen klaren Plan, jeder hatte seine Aufgabe und wusste was er wann tun muss. Jonathan gab am Ende alles um der Spitzengruppe näher zu kommen, leider war er der einzige, da kein Fahrer der anderen Teams sich an der Nachführarbeit beteiligte. Zu unserem Glück wurde die Spitzengruppe im Zielort falsch geleitet und das große Hauptfeld konnte aufschließen. Tarik und ich gaben alles auf den letzten 2Kilometern, um Robert gut zu positionieren. Dies gelang uns auch super und am Ende sicherten sich die beiden Platz 8 und 9.

Die 3 Etappe verging wie im Flug, da das Rennen sehr schnell gefahren wurde und immer wieder Attacken aus dem Feld erfolgten. In der ersten Sprintwertung wollten wir entscheidende Sekunden gewinnen um uns in der Gesamtwertung noch zu verbessern. Leider reichte es dabei nur für Platz 4 und wir gingen leer aus. Das Finale war so geplant wie am Vortag, doch diesmal warf ein Massensturz kurz vor dem Ziel uns zurück und wir konnten nichtmehr rechtzeitig die Jungs in Position bringen. Diese spurteten auf die Plätze 17 und 18.

Der letzte Tag bot nochmal eine kleine Überraschung, da es 10 Supersprints gab und wer sollte anderes um das Supersprinttrikot fahren, als unser „Supersprinter“ Jonathan. Motiviert und voller Siegeswillen startete er die Jagd auf das Grüne Trikot. Von Anfang an war Joon in jeder dieser Wertungen vertreten und sammelte damit wichtige Punkte. Leider fuhr zwei Runden vor Schluss eine kleine Gruppe aus dem Feld und sammelte die entscheidenden Punkte für das Trikot. Am Ende wurde Jonathan zweiter in dieser Wertung und zeigte uns allen, das er ein richtiger Sprinter ist. Das Finale konnten wir Robert sehr gut vorbereiten, leider war die Zielgerade etwas zu kurz, da Robert an diesem Tage die schnellsten Beine hatte und nach dem Ziel an allen vorbei schoss. So reichte es leider nur für einen starken fünften Platz. Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein und hoffentlich in den nächsten Rennen richtig angreifen. Robert verbesserte sich zu dem noch auf Platz 22 der Gesamtwertung.

Bis dahin
Käßi

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02.08.2017 / team p&s
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