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56. Cottbus-Görlitz-Cottbus

Am letzen Wochenende stand für uns alle in Cottbus das 3.Bundesligarennwochenende der Saison an, welches aus einem 20km Zeitfahren am Samstag und einem 200km Straßenrennen am Sonntag bestand. Treff war am Samstag in Spremberg bei Cottbus. Als wir dann dank Joon endlich einen schattigen Stellplatz gefunden hatten, machte Jörn unsere Räder fertig und wir fuhren die Zeitfahrstrecke einmal komplett ab. Das spätere Zeitfahren lief ganz gut für den Großteil des Teams, was sich auch positiv auf die Gesamtmannschaftswertung auswirkte und wir in der Tageswertung einen guten 3.Platz belegten. Besonders Sandro, Joon und Robert Walther als Gastfahrer trugen zu diesem Ergebnis bei.

Der Sonntag begann ziemlich früh. Um 7:00 Uhr Frühstück und um 8:00 Uhr Abfahrt, da das Rennen um 9:30 Uhr neutralisiert gestartet wurde, bis dann der scharfe Start etwas außerhalb von Cottbus um ca. 9:50 Uhr erfolgte. Das Rennen ging schnell los da viele Fahrer immer wieder attackierten um die Gruppe des Tages zu bilden, in der wir auch vertreten sein wollten, was bedeutete, dass wir uns von Anfang an zu 100 Prozent konzentrieren mussten um die Gruppe nicht ohne uns fahren zu lassen. Doch es kam keine Gruppe wirklich weit weg, da die Gruppen entweder zu groß waren oder einige Teams keinen Fahrer dabei hatten und somit die Lücken immer wieder geschlossen wurden, wodurch das Rennen durchgängig schnell war. Das erste mal wo es etwas ruhiger wurde, bei Kilometer 30 ca. hab ich (Tarik) mich etwas nach hinten Orientiert um zu schauen wie die Situation im Feld aussieht und sofort gewundert wieso es nur noch so klein ist und habe den Fahrer neben mir gefragt ob was passiert ist. Er meinte ein Begleitmotorrad habe einige Fahrer zu Fall gebracht und somit das Feld in 2 Gruppen geteilt. Ich konnte es erst gar nicht glauben bis mir mehrere Fahrer das gleiche erzählten. Das Rennen jedoch wurde nicht deutlich langsamer und wir mussten weiter machen wie zuvor. Die zweite Gruppe konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufschließen. Auf halber Strecke kamen wir dann den Bergwertungen immer näher in denen Joon sich aktiv beteiligte und er alle drei gewann, somit konnte er ordentlich Punkte für die Gesamteinzelwertung sammeln. Bei Kilometer 140 ging endlich eine Gruppe in der sich auch Fabian befand. Lotto-Kernhaus machte für einige Zeit noch Tempo jedoch beruhigte sich das auch relativ schnell und das Rennen wurde das erste mal wirklich ruhig, sodass man sich etwas erholen konnte. Als sich das Rennen jedoch auf die Letzten 20-30km zuneigte, leisteten verschiedene Teams Nachführarbeit, wodurch die Ausreißer noch gestellt werden konnten und es richtig los ging. Die letzten 15 Kilometer bis ins Ziel waren nicht ganz einfach. Viele Richtungswechsel, Kopfsteinpflaster und schmale Straßen machten das Finale hektisch und somit schwierig für einen Sprintzug, von daher organisierten wir es so, das Toni und Robsi relativ zeitig vorne abgesetzt werden sollten und wir je nachdem wie es für uns Möglich war die beiden unterstützen sollen. Toni schlug sich gut durch und fand sein Hinterrad. Robsi war noch bis 1km vor Ziel bei mir zusammen mit Joon am Hinterrad und ich fuhr nochmal alles was ich konnte um ihn etwas weiter nach vorn zu bringen. Toni wurde am Ende 8., Robsi 12. und Joon 16., sodass wir am Ende auf Rang 2 der Tageswertung standen. Ergebnisse mit denen man nicht unzufrieden sein kann, allerdings ausbaufähig sind und Motivation für die nächsten Rennen liefern.

Alles in allem ein gutes Wochenende an dem wir uns in der Teamwertung auf Rang 4 verbessert haben und in der Einzelwertung Joon sich mit seiner aktiven Fahrweise auf Platz 10 verbessern konnte.

Einenen kurzen Videomitschnitt könnt ihr hier ansehen.

Am Dienstag geht es dann schon weiter mit der Dokoola Masowza in Polen.

Bis dahin Tarik

26.07.2017 / team p&s
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