facebook P&S TEAM THÜHRINGEN

Sachsenring und Schönaich

thumb_6e7j4z_1522990312.jpg

Liebe Freunde des P&S Teams,

Euren Bericht über unser letztes Rennwochenende bekommt ihr heut von mir, Philipp Walsleben.

Über Ostern hatte ich also mein erstes echtes Rennwochenende mit meinen neuen Kollegen vom P&S Team, auf dessen Seite ihr wunderbarerweise schon gefunden habt.

Nach meiner Schulterverletzung vor ca. 6 Wochen wusste ich natürlich schon vor den Rennen, dass ich noch nicht in optimaler Form bin, wollte die Wettkämpfe jedoch nutzen um mir zwischen den langen Grundlageneinheiten bereits etwas Wettkampfhärte zu holen. Außerdem freue ich mich einfach auch mit dem Team Rennen zu fahren!

So fanden wir uns also am vergangenen Samstag auf dem Sachsenring ein, um auf der Motorsportrennstrecke Radrennen zu fahren. Unsere Taktik war sowohl für eine erfolgreiche Ausreißergruppe, als auch für einen Massensprint ausgelegt. Im letzten Viertel des Rennen versuchten wir darum in Ausreißergruppen vertreten zu sein und so eine Entscheidung herbeizuführen. Da aber auf dieser speziellen Strecke ein großes Fahrerfeld vor allem auf den Abfahrten deutlich schneller ist als eine kleine Siptzengruppe, wurden alle Fluchtversuche wieder gestellt und es kam zum Sprint aus dem Hauptfeld. Unser Sprintzug für Robert wurde dabei leider durch eine Welle im Feld total aus dem Konzept gebracht und verlor kurz vor dem Ziel zu viel Geschwindigkeit. Für einen Podestplatz reichte es daher nicht, Robert und Jonathan konnten aber mit den Plätzen 5 bzw. 6 für zwei Top 10 Platzierungen sorgen.

Zusammen traten wir dann am nächsten Tag die Reise ins würtembergische Schönaich an, um am Ostermontag dort erneut unsere Kräfte zu messen und harte Rennkilometer in die Beine zu bekommen. In der C-Klassen arbeiteten Dominik und Markus mit zwei Platzierungen an ihrem Klassenaufstieg.
Im „großen“ KT,A/B-Rennen standen wir vor der Herausforderung, in allen wichtigen Gruppen vertreten zu sein, aber trotzdem relativ kräfteschonend zu fahren. Kräfte schonen in der ersten Rennhälfte gehört nun nicht unbedingt zu meinen Spezialitäten, ich gab mir aber äußerste Mühe. Schließlich möchte ich gegen Ende des Rennens noch frisch genug sein um selber um den Sieg zu fahren, oder zumindest meinen Teamkollegen etwas gutes zu tun.
Nach circa 10 von 16 zu fahrenden Runden wurde deutlich, dass die entscheidende Gruppe des Rennens „auf Stärke“ am kurzen, aber steilen Anstieg gehen würde.
Durch gute Teamarbeit befanden Jonathan und ich uns auch genau am richtigen Moment in der richtigen Position. Leider fehlten mir noch ein paar Prozent um an dieser Stelle mit den stärksten mithalten zu können. Jonathan dahingegen konnte problemlos folgen und am Ende mit Platz 3 eine super Platzierung einfahren!

Ich persönlich kann auch sagen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Durch die bereits genannte Verletzung lässt die Wettkampfform noch etwas auf sich warten, aber die Grundlage stimmt. Was ebenfalls stimmt ist die Arbeitsweise und Mentalität des Teams, was für noch weitere gute Rennen sorgen wird. Bleibt dran und freut euch auf den nächsten Bericht vom Rennen in Zusmarshausen, kommenden Sonntag.

Verzichten müssen wir dabei übrigens auf Dominik Röber, der in Frankreich beim „Circuit des Ardennes International“ für die U23 Nationalmannschaft dabei sein wird. Viel Erfolg dort!

Grüße

Philipp

thumb_c0cnmm_1522990336.jpg
06.04.2018 / team p&s
zur Liste