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Unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Erfurt

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Wie bereits von Robert und Fabian angekündigt, traf sich das gesamte Team am Samstag in Erfurt. Die klaren Ziele dieser beiden Tage hießen: intensiv belasten und dabei so viel Spaß wie möglich haben. Sowohl Samstag als auch Sonntag spulten wir in den 4 Stunden jeweils 130 km ab. Nicht nur der 32er Schnitt machte die Einheit anspruchsvoll sondern vielmehr die Art und Weise des Trainings.

Lars teilte unser Team in 2 Gruppen auf und benannte auf der Strecke immer wieder neue Zwischenziele an denen es Sprint- und Bergpunkte zu gewinnen gab. Jedes Team machte sich nun einen Plan wie es die meisten Punkte holen kann. Ein guter Zeitpunkt um unsere Sinne für Renntaktik zu schärfen. Am 1. März steht schließlich das erste UCI-Rennen der Saison in Umag an. Nach unzählig vielen hart ausgefochtenen Duellen legten wir eine kurze Pause ein und stärkten uns mit Kaffee und Cola. Lars bewies ein gutes Fingerspitzengefühl für die Aufteilung der Teams (Robert, Fabian, ich (Jonathan) gegen Sandro, Tarik und Toni), so dass es nach 100km des Trainings unentschieden stand. Ein finaler Bergsprint sorgte dann für die Entscheidung, bei dem Fabian und Robert mir mustergültig anfuhren und ich den letzten zu vergebenden Punkt holen konnte. Sicherlich spielte meinem kleinen Team auch die gute Streckenkenntnis in die Karten.

Anschließend führte ich alle in die Stadt zu meinem Lieblingsrestaurant am Wenigemarkt. Asiatische Küche und vor allem frisch zubereitetes Sushi gab es für uns. Die Leckerbissen schmeckten umso leckerer, weil wir vom Teamchef eingeladen wurden.

Am nächsten Morgen fuhren wir in unseren neuen Teamklamotten und mit den neuen Argon 18 Rädern wieder zügig los und brachten abermals die ersten Wertungssprints hinter uns. Mit müderen Beinen als am Vortag wurde es für alle zu einer wirklich wettkampforientierten Einheit. „Höhepunkt“ der Streckenführung war dann die Bergwertung kurz vor Oberhof bei der alle in den roten Bereich gehen mussten. Von dort aus steuerten wir direkt ein Cafe an und ließen es uns dort gut gehen. Danach ging es weiter zum letzten flachen Sprint, bei dem uns Lars etwas überraschend 2300 Meter vor dem Ziel attackierte. Doch genau wie wir es von ihm selbst gelernt hatten blieben wir zunächst cool und erhöhten kontinuierlich unser Tempo bis wir in 300 Meter vor der Linie stellen konnten. An dieser Stelle auch Respekt an unseren Mechaniker Jörn der uns den ganzen Tag im Windschatten begleitete und nur gelegentlich abkürzte ;-)

Wir haben unsere Hausaufgaben über den Winter erledigt und fahren guter Dinge am nächsten Sonntag für 16 Tage nach Kroatien. Von dort werdet ihr wieder von uns hören.

Bis dahin, Sport frei.

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22.02.2017 / team p&s
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